Bagan

Montag, 24.2.

Genau mit meiner Ankunft im Hotel in Baghan, teilt Mingde mir mit, dass Ella verstorben ist und Lisa sie im Wald beerdigt hat.
Ich bin froh und auch sehr still. Es ist alles so, wie es sein soll.

Das Hotel ist staubig. Von außen, weil alles staubig ist. Und von innen, weil under construction. Überall liegt ein feiner Steinstaubschleier. Auch in meinem Dorm. Ich bin allerdings allein im Zimmer. Das ist gut.
Die Tür ist gleich an der Frühstücksdachterrasse. Aber die geht nach hinten raus. Bedrückend.
So laufe ich erstmal in die (touristische) Stadt und suche den Fluss. Und einen Platz, um in Ruhe an Ella zu denken.

Mir ist klar, dass meine Bilder die Wahrheit verschleiern. In Myanmar ist es nicht schön. Ganz und garnicht. Weder am Strand, noch am See, noch auf der Busfahrt (einzig die royal mountain forests von Kalaw waren hübscher), noch in dieser berühmten Stadt.

Wenn ich schöne Bilder mache, dann deshalb, weil ich die Nadeln im Heuhaufen finde.
Ok. Davon gibt es zugegebenermaßen einige.

Es ist so schön lau. Ich habe einen prima Platz mitten im weiten Sand ausgesucht, um zu mir zu kommen.

Telefoniere auch mit den lieben Eltern (O-Ton Mama: „Wann kommst du nach Hause?“ Könnte ich direkt weinen. So schön, das zu hören.), bis es längst dunkel ist.

Da wuselt was an mir vorbei. Eine Ratte?

Die HandyTaschenLampe bringt es an den Tag (kann man das so sagen, in der Nacht?)

Mit dem gleichen HandyLicht fädele ich mich umständlich wieder ins Stattleben ein.

Eine einzige Straße macht Touristress. Mit netten Einkaufsmöglichkeiten und hübschen aber sündhaft teuren Restaurants.

Es nervt mich, dass ich dauernd gefragt werde, ob ich dies und das kaufen will. Ich kann nicht eine Sekunde auf die Lunghistoffe schauen, ohne angelabert zu werden.

Dass es hier aufdringlicher zugeht, ist ja verständlich. Alles auf Tourismus ausgebaut. Und nu kommt keiner.

Dienstag, 25.2.

Am Sonntag früh mixte ich mir das Borax an. 1 Tl auf einen Liter. Und nahm seitdem morgens und abends einen kleinen Schluck.
Heute wache ich zum ersten Mal seit Monaten (seit der Pneumonie, aber ich hatte es auch auf der Radtour) ohne verklebte Augen auf. Dabei war es in den letzten Wochen so schlimm. Mir sind vor allem allnächtlich, aber oft auch tagsüber, die Augen ‚ausgelaufen‘. Mit so einem ollen klebrigen Schleim und Hautzellen und noch ein paar Dingen, von denen man nix genaues wissen will.

Der ganze Tag ist mal wieder der Geldbeschaffung gewidmet.
Gestern Abend habe ich bereits vergeblich versucht, am ATM vorm Haus Geld zu ziehen.
So wundert es mich nicht, dass es wieder nicht klappt und mache mich auf die Wanderschaft. Das nächste Hotel hat entgegen des Tips meiner Hoteldame garkeinen Automaten, aber ich werde zur nächsten Bank weitergeschickt. Am Automaten klappt es wieder nicht. Nein, in der Bank kann man mir da leider nicht weiterhelfen, hier gibts nix Bares. Die Straße runter sollen ‚ganz viele‘ Automaten zu finden sein.
Mir verhagelt es so langsam die Laune. Einer ist kaputt, dem nächsten tut es wieder leid…außerdem sind die Automaten nun auch nicht soo dicht beieinander.
Da, wieder eine Bank!
Wieder nix. Doch wollen sie mir drinnen helfen. Als es wieder (10 x am Handgerät versucht, übrigens auch die GiroCard) nicht geht, meint die nette Dame, ich solle meine Bank anrufen. Gut, dass ich einen Skypeaccount habe. Naja, hätte auch ne Sim mit Telefonie kaufen können. Aber komm da mal drauf in dieser Situation.
Ich meine, diesmal war alles richtig: ich habe eine Pin für meine Kreditkarte, das Konto ist gedeckt, die Automaten haben Internetanschluss…
Und ich hab bloß noch 10000Kyat (6€).
Ruf ich also meine Bank (mehrmals) an (mit den üblichen Problemen, wie Warteschleife, Nrn bereithalten…).
„Äh, tja, ich sehe hier, Ihre Visa ist gesperrt. Die müssen Sie direkt anrufen. Hier, die Telefonnummer. Die sind erreichtbar von 8-17:00.“ Und, wie spät ist es gerade zu Hause? Ah, nur drei Stunden warten. Das geht ja noch.
In der Zeit latsche ich zu einem anderen Hostel. Meins ist supermondän. Hätte ich ja nix gegen. Aber auch bisschen einsam. Ist ne zeitlang auch cool. Jedenfalls fand ich virtuell einen etwas günstigeren Dorm. Der wär real auch ok. Ich schau mir alles an (Dorm, Matratzen, Klos…Sogar eine Gitarre hängt draußen). In der OpenAirLobby sitzen vier nett wirkende Leute. Ich probiere am Schluss noch das WLan. Da brauche ich gutes, weil ich ja bloggen will. Checke ich also die 1BildHochladeDauer.
In der Zwischenzeit meint ein netter junger Backpacker, es wär ihm jüngst auch passiert.
Visa gesperrt ohne Hinweis per Email oder so.
Die Karte wär aber dann per Telefon instantan freigeschaltet worden.
Ich checke auf meinem Rundweg ein weiteres Hostel, das aber im Vergleich schon recht schäbig ist und auch kein besseres WLan bietet.
Den Rest der Zeit warte ich ‚zu Hause‘ und bin jetzt ziemlich zufrieden damit, hier meine Ruhe bei superbilligem Luxus zu haben (ich denke, manche Hotels haben extra einen billigigen Dorm, um in booking.com bei ‚Preis aufsteigend‘ ganz vorne zu erscheinen).
Aber ich bin supersauer! WAS SPERREN DIE EINFACH MEINE KARTE, OHNE BESCHEID ZU GEBEN!
Dazu wieder die elende Warteschleife. Die Dame am Telefon holt mich auch nicht gerade professionell runter, sondern reagiert ebenfalls gereizt. Schließlich hätten tatsächlich mehrere dubiose Zugriffsversuche stattgefunden. Und, ja, man hätte mir mehrfach geschrieben.
Hallo, ich bin im Ausland, sicher ‚weiß‘ die Karte das auch. Warum bekomme ich keine Email?
Ja, da müssen Sie eine Karte kaufen, die das kann…
Wie auch immer. Schließlich bekomme ich meine Karte für ein paar Minuten freigeschaltet und kann abheben. Für Myanmar bin ich schonmal gerettet.
Dann soll ich ING nochmal anrufen. Die sollen mir ja die neue Karte schicken.
Ich organisiere mir eine Tüte InstantKaffe, mein Kuchenstückchen und RestSchoki und mache aus einem FrühstücksHallTisch eine Office.
Wie lange dauert die Briefzustellung nach Thailand? Wo genau werde ich (für länger) sein, wenn der Brief (hoffentlich) ankommt? Reicht mein Geld (Restgeld vom letzten Thailandbesuch +100€) bis dahin?
Buchen, Anfragen, googlen…
Als ich den netten ING-Mann erreiche, kann ich wieder freundlich sein. Er entsperrt nach einem langen guten Gespräch (Was zur Folge hat, dass Skype sich beschwert, weil meine Kreditkarte den Anruf nicht begleicht.) meine GiroKarte. Und wir machen aus, dass er meine neue Visa nach Hause schickt, von wo Arno sie mir nach KohTao/Thailand ins Hostel schicken soll. Weil ich zwei Wochen Mindestwohndauer vorweisen müsste, wenn der ING-Mann es direkt schicken würde. Und auch den Postmann abpassen.
Außerdem kommt raus, dass Karten oft gesperrt werden, weil Auslandabhebungen getätigt werden. (Deshalb ist auch meine Giro in Südkorea gesperrt worden.) Als wäre es nicht normal, dass einer eine Reise tut.
Zur Sicherheit schreibt er mal auf, wo ich mich probably in den nächsten Monaten aufhalten werde…
Mann, Mann, Mann.
Ich hab Hunger.

Zum Dinner erhebe ich also meinen erschöpften Leib und motiviere ihn zu einer kleinen gemächlichen Runde um den Block. Das Essen im nächsten local Restaurant ist super lecker. Zwei Sträßchen weiter wandle ich unversehens durch ein richtig rural Dörflein. Ein Mann wäscht sich vor seinem offenen Haus. Traditionell mit SchalenDusche. Und Lunghi. Ein Dutzend wunderschöner großer Kühe, mit Pflanzenseilen an einem alten Holzgerüst angebunden, leuchten sanft im Abendlicht, ein Kälbchen versucht lieb, sein Gleichgewicht auf einem Häufchen aus Kieseln zu halten. Links davon eine Pagode, dahinter ein weiter Platz, Palmen am pastellorangenen Horizont. Alles sieht so wunderlich paradiesisch aus. Ich befinde mich in einem längst vergangenen Jahrhundert…

Gestern Abend und heute Morgen aufdringlich touristischer MoneyMoney Stadtbetrieb und dann dies…
…das, was nach dem EIGENTLICHEN aussieht.
Mir ist ob der Gegensätze schon wieder nach weinen zumute. Und ich fühle mich totmüde, noch ehe das letzte Abendlicht verloschen ist.

26.2. Mittwoch

Tempeltag mit E-bike

Aufstehen hat nicht geklappt, ich muss nach dem lecker FS nochmal schlafen. Schätze, gestern war anstrengend.
Gegen 10:00 Uhr leihe ich mir ein E-(motor)bike und los gehts.

Ich finde die Pagoden aus Backstein sehr ansprechend. Warum waren die eigentlich verputzt?

Die Antwort:

Viele Pagoden beherbergen einen Buddha oder auch vier, für jede Himmelsrichtung.

In dieser sieht man auch schön die recht gut erhaltenen Wandbilder.

Ich habe viel Spaß auf dem E-bike. Tausenden von Pagoden in dieser sonnig-sandigen Steppenlandschaft hinterherjagen. Ich lasse mir alle Zeit der Welt, um ein paar davon anzuschauen.

An den Treibsand unter den Rädern gewöhne ich mich schnell.

Der dumme BaganViewTower. 5$ wollen sie dafür, dass man da raufstapft. Die spinnen, die Baganesen. Hab ich natürlich nicht gemacht.

Auf dem Metallpodest unter dem rosa Busch links halte ich eine Siesta. Ja, es ist so sengend heiß, wie es aussieht.

Nachmittagsessen in einem hübschen Lokal an der Straße. Super freundliche Bedienung. Sogar an den Fisch, den mir der nette Mann credenzt (‚if you like?‘), traue ich mich: ein Taum!

Für insgesamt 1,50€

Lackwarenmanufaktur

Von den Handwerkshallen und vor allem den Ausstellungsräumen bin ich ziemlich geflasht. Der ‚Lack‘ ist eigentlich Naturplastik aus einem Gummibaum. Sie fertigen auch wahnsinnsdekorierte Möbel, wie Tische, Stühle und Schränke in dieser Technik. Die meisten Mitarbeiter sind Männer, die zärtlich die Materialien einmassieren. Die eigentlichen Künstlerinnen sind aber diese Mädchen.

New Bagan ist absolut nicht das, was ich mir vorgestellt hatte: eine aufstrebende aus dem Boden gestampfte Touribefriedigungs- und GeldausdenTaschenLeieranstalt.
Nee. Isn Dorf. Und richtig nett.

Der Sonnenuntergangsplatz auf den Pagodentreppen am River. Irgendwie denken die Baganesen nicht, dass ein Fluss für Foreighner interessant sein könnte. Ist alles sandig, müllig, trostlos. Dabei könnte es hier ruckzuck ganz nice sein.

Auf dem NachHauseWeg wirds dunkel, weil ich immernoch so trödele und an etlichen Pagoden Halt mache.

Hier, das Märchenschloss unter den Pagoden:

In dem netten local Lokal um die Ecke sitzt ein netter Mann, der mit mir eine Flasche Bier teilt. Und sich über die Tische hinweg mit mir unterhält.

„Es ist gefährlich für die Foreighner, Ebikes auszuleihen. Die meisten wissen nicht, wie das Licht angeht.“

Da beuge ich mich zu ihm rüber, soweit es geht: „Genau das war mein Problem!“

Hahaha, sind se alle belustigt.

(Hab ich schon angekricht, aber nicht so, dass es auch die Straße beleuchtet hätte. Der Hostelmann zeigts mir dann: Der Schalter ist auf der falschen Seite! Na, dort hab ich garnicht erst gesucht!)

Inzwischen quatscht der Biermann mit einem anderen Herren (da sitzen grundsätzlich nur Männer, wie abends in allen Lokalen).

Ich nur: „Lach jetzt nicht!“

„Der ist von der Straßenpolizei. Guck, das Auto…“

„Zu spät.“

Netter Abend.

Donnerstag, 27.2.

Schattentag: ich schreibe bloß blog und so und schleiche nur fürs Mittag- und Abendessen ein wenig draußen rum.

Freitag ist Freutag, 28.2.

Ebike!

Diesmal finde ich den abgelegenen Tempel, den maps.me als bekletterbar angibt. Tatsächlich kann man noch raufsteigen (ist nämlich verboten seit diesem Jahr oder so, weswegen alle Treppen versperrt sind. Und überall Jungs rumlungern, die einen für viel Geld zu einer bekletterbaren Pagode bringen wollen.)

Die Pagode ist nicht groß. Aber die Matalltür zur Dachtreppe tatsächlich nicht verschlossen.

Grotti wohnt hier im Dunkeln, sieht im Blitzlicht eher aus, wie Höhlenmalerei und wartet auch entsprechend lange, bis ich mit Fotografieren fertig bin.

Die (unbewohnten) Vogelnester, die oft zur Deko in Restaurants hängen.

Ich halte mich hier oben länger auf. Ein wirklich schöner Ort.

Ups, beim Raufsteigen hatte ich die übersehen.

Am Fuße einer der üblichen Buddhastatuen habe ich diese kleine Figur gefunden.

Sie irritiert mich sehr. Denn sie sieht eher nach Göttinnenkult aus. Lieg ich da falsch?

Dann gehts weiter.

Ein hübscher sleeping Bhuddha

Der fette Dhamma-yan-gyi Phato

Eine seiner Mauern taugt für einen prima Powernap.

Da braucht man schon etliche Minuten, um innen einmal rumzulaufen. Richtig abgefahrene Konstruktion aus dem 12. Jhd! Ist die gotische Bauweise eigentlich von denen zu uns oder von uns zu ihnen gewandert? Die hohen Spitzbögen und komplizierten Gänge. Etagen…aus recht kleinen Backsteinen. Echt gewagt.

Eine Treppe hatte kein explizites „Don’t go there!“ -Schild. Bin ich an dem Gitter vorbei natürlich rauf. Hab ich aber gleich bisschen bereut, weil steil und so…

Außerdem konnten mich ja oben alle sehen. Das war bisschen peinlich.

Pagode in old Bagan mit Flussblick

Ein ekliger BethelNussMitWeißerPasteInBlattWickelStand

Als ich den alten Mississippi-Dampfer entdecke, ist Mustafa schon auf dem Schiff. Hätte mich sonst garnicht hochgetraut, denn dort lebt eine Familie.

Htilo Minlo mit neuem Schirm

Samstag, 29.2.

Halbtagebike

Am ‚Hafen‘ erbarmt sich ein junger Mann und sammelt den gröbsten Müll auf eine Feuerstelle. Übrigens ist die Müllverbrennungshalde der Stadt ein wenig außerhalb. Macht keinen Spaß, auf der Straße, die daran vorbeiführt, zu fahren. So lange kann man garnicht Luft anhalten.

Klosterhöhle

Nachmittags gehe ich nochmal zu Fuß zu meinem Lieblingstempel.

Unterwegs versuche ich mal, die Hässlichkeit der Welt in Schönheit einzufangen. Meine neueste Idee.

In und auf meiner Pagode verbringe ich einige Stunden…

…bis die Sonne längst untergegangen und es stockfinstere Nacht ist. So lau, so fein. Ich unterhalte mich gut mit einem portugiesischen Paar (das, wie die anderen von einem Guide hergeführt wurde). Und genieße noch einige Minuten in Stille, als sie gehen.

Ich müsste jetzt garnicht weiterreisen. Mittlerweile finde ich, dass Bagan der schönste Ort in Myanmar ist.

Sonntag, 1.3.

4:25 Uhr klingelt unverschämterweise mein Wecker. In 18 Minuten, 2 Minuten zu früh, bin ich unten in der Lobby. Der nette Hotelmann fährt mich mit Ebike zum ‚Hafen‘.

Nach langer Zeit, die wir auf den SchiffsStühlen dahindämmern, wird es endlich hell.

Eine supernette und relaxte Fahrt (12Stunden). Mit nur 4 weiteren Gästen auf dem mittelgroßen Schiff.

Mandalay ist keine Reise wert.

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Erkenntnisse Myanmar

Ich denke viel über Manipulation nach.
Zwei Themen haben es angeregt. Zuerst das supergiftige Borax, dann der vermaledeite Coronavirus.

Wenn ich Berichte von den Boraxgläubigen lese, denke ich, ihre Behauptungen stehen zum Teil auf Treibsand. Aber das offizielle Sicherheitsdatenblatt, aufgrund dessen Borax nahezu weltweit nicht mehr verkauft werden darf, ist sogar dumm.
Aber es wirkt. Auf der ganzen Welt.
Genauso der völlig harmlose Coronavirus. Alle Welt ist in Panik. Wegen jeder Grippe infizieren sich und sterben mehr Menschen.
Es ist nur Politik. Und schwächt in diesem Fall China und Südostasien. Ja, sogar NepalUrlauber sagen deswegen ab. Wegen eines einzigen Krankheitsfalles!

Die beiden Geschichten bringen mich dazu, darüber nachzudenken, wie viel wir außer dem manipuliert weden?
Wo bleibt da das Vertrauen?
Wenn ich einkaufe, will ich wissen, ob gesundheitschädliche Stoffe dabei sind.
Best Naphtalene balls…

…werden in Myanmar offenbar noch in Massen verkauft. Aber der Käufer denkt sicher, er hat ein prima Produkt gegen Motten. Wiki sagt, das hilft nichtmal.
Aber das Internet sagt auch, Borax helfe nicht so gut gegen Pilze (z.B. Fußpilz) und sei dabei giftiger, als die Medis, die man in der Apotheke kaufen kann.
Wie auch immer. In der Mudita School wird trotz unseres dauerhaften Murrens immernoch mit Klamottenwaschpulver Geschirr gewaschen. Weil es billiger ist.
Und es enthält auch kein Perborat mehr.
Dafür Benzolsulfonsäure. Und das ist gemäß dem Sicherheitsdatenblatt, ebenfalls von Merck, wesentlich giftiger für Ratten. ‚Bei Verschlucken starke Ätzwirkung des Mundraumes und des Rachens sowie Gefahr der Perforation der Speiseröhre und des Magens.‘ Hallo, bei einem ph-Wert von 2.
Traurig ist das.

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