Abschiedtage in Nepal

„Wenn ich meine Ressourcen ausschöpfe, und mein Körper das netterweise mitmacht, muss ich auch wieder runter von dem Leistungsross. Und zwar immer viel weiter runter, als mir lieb ist.“

Das habe ich unter „Erkenntnisse Korea“ ganz nett verfasst. Doch was nützt eine Erkenntnis, die ich sofort wieder vergesse?

Klar nagt im Hinterkopf: ‚Hey Kaddi, mach mal langsam, du brauchst echt Pause!‘ Und es führt auch dazu, dass ich Nakul schreibe: ‚Es wird jetzt sogar abends, bis wir nach Hause kommen und einen Tag brauche ich auf jeden Fall, um meine Sachen zu sortieren. Wir können erst übermorgen, einen Tag später starten.‘

Ich fühle mich aber auch verpflichtet, diese Tour überhaupt zu machen, weil Nakul extra für mich oder unsere mündliche Vereinbarung eine Trekkingtour hat sausen lassen. Er bat mich nach dem ABC-Trek, eine Rezension über ihn zu schreiben. Ob die nun ausschlaggebend war? Jedenfalls bekam er ein Angebot.

Die vier letzten Tage könnte ich jetzt auch sehr zufrieden im Hostel verbringen und pritty much of nothing tun. Ich könnte auch Nakul einfach bezahlen. Aber ich entscheide mich, dem Plan zu folgen.

Freitag, 29.11., Tag 1

Obwohl ich heute morgen derart schlimm entzündete Handgelenke habe, dass mir die Tränen in den Augen stehen. Ich kann die Hände garnicht bewegen. Glücklicherweise ist der nette junge Chinese wach, dem ich meine Trekkinghose geschenkt habe. Er trägt meine dicke Tasche runter.

Ich mache mir noch einen Instantkaffee in der Lobby, kleines FS und los. Mir macht es alles andre, als Spaß, meine Tasche hinter mir herzuziehen, vielleicht 500m zum Green Horizon Garden. Wohl aus lauter Gewohnheit sage ich den RikschaFahrern ab, eigentlich saublöd.

Nakul besorgt ein Taxi nach Sundarijal. Ich hasse die Fahrt durch die nicht enden wollenden elenden Straßen Kathmendus. Endlich sind wir da, kurzes ZweitFS.

Gleich nach dem Tor zeigt Nakul mir eine Hirschkuh. Kurz danach macht eine Horde stiller Makaken auf sich aufmerksam. Immerhin können sie Geräusche machen.

Und jetzt gehts den ganzen Tag steil bergauf. Oh, mann!

Zur Mittagspause sind wir in einem netten Lokal auf halber Höhe. Bis die Dame unser DalBath fertig hat, liege ich auf der Couch. Hat der von außen gesehen zurecht besorgte Nakul für mich gefragt. Ist schließlich ihr Bett. Dieser Raum ist alles in einem. Bloß Klo ist draußen.

Ein leichter Wolkenschleier bedeckt den Himmel, so wirkt die Natur nicht so strahlend. Dafür knallt die Sonne auch nicht haltlos in unsre Rücken.

Nirgends hat man eine gescheite Aussicht zurück.

Ich finde, dass ich noch ziemlich tapfer einen Fuß vor den anderen setze. Aber meiner Laune setzt der Aufstieg auch ordentlich zu. Nu muss ich da durch und ich versuche, Nakul so wenig, wie möglich davon spüren zu lassen. Einfach hochmeditieren und ab und zu eine Pause einfordern.

Einmal, schon ziemlich weit oben, finde ich ein grasbewachsenes Plätzchen in der Sonne. Die wird bald untergehen und hinterm Berg werden wir sicher Schatten kriegen. Ich brauche warm! Ich brauche liegen!

Nakul flaniert, während ich reglos-komatös verharre, hufescharrend mit verschränkten Armen auf und ab. Bis er die doofe Geschichte von den Wildschweinen zum Besten gibt.

„Ach, komm, du willst doch bloß, dass ich aufstehe. Vergiss es einfach.“

Später kommen ein paar junge Leute auf den Platz. Da fällt es mir leichter, mich zu verziehen. Bin zur Zeit nicht gesellig.

Übern Berg!

Nun gehts noch geraume Zeit an der Nordflanke entlang und wieder einiges abwärts.

Chisapani

Endlich sind wir da. Die hohe Bergkette können wir nicht sehen. Ich hau mich erstmal ne Runde aufs Ohr.

Dann schau ich mal ins Bad, das direkt zum Zimmer gehört! Und fast sauber und heile ist. Sowas hab ich schon so lange nicht mehr gesehen und hier oben auch nicht erwartet. Mir kommen schon wieder die Tränen.

Übrigens habe ich mal von vorne angefangen zu lesen: ich weine ja dauernd. Das ist auch wieder nicht normal, ja? Sind sicher die Wechseljahre. Auf der anderen Seite haben mich die letzten zwei Jahre  – und davon die letzten drei Monate vor Antritt der Fahrt ganz besonders –  gehörig durchgeschüttelt. Stressresistent ist was anderes.

Nach dem Dinner (ich hatte die schrecklichste Pizza meines Lebens) unterbreche ich Nakul, der mit seinem Handy beschäftigt ist:

„Lass uns jetzt Milet saufen und meinen Geburtstag gehörig feiern!“

Und sie machen den Milet doch warm. Also Leute: ich habe schon heute Glühwein!

Ist ein berauschendes Fest. Nakuls Gesicht ist ein bekümmertes TutMirLeidEmoji, weil ich nicht richtig feiern kann. Aber ich bin mit unserer Party und meinem Gast sehr zufrieden.

Er kann aber auch so charmant sein:

„Wie alt bist du denn jetzt?“

„Fiftythree, I’m free!“

Und jetzt macht er ein richtig süß glaubhaft irritiertes Gesicht: „Aber du siehst aus, wie 33!“ Er weiß ganz genau, wie alt ich bin und ich kenne mein Spiegelbild. Aber heute freue ich mich.

Und dann haben mir auch so viele liebe Menschen geschrieben.

DANKE!

Das pumpt meine leeren Batterien wieder ordentlich auf.

Samstag, 30.11., Tag 2

Ausruhtag!

Trotzdem stehe ich erstmal früh auf:

Jetzt kann ich auch Lis Nachricht empfangen. Na klar muss ich schon wieder weinen. So eine schöne Nachricht, so ein schönes Lied.

Ich stehe derweil draußen vor meinem Zimmer, ein Stockwerk unter dem Rooftop.

Oben ist Nakul schon auf und hat es gehört: „Deine Tochter singt sehr schön!“

Nakul geht mit mir, nach dem FS auf der RoofTopTerrasse, zum kleinen buddhistischen Tempel, der vom Erdbeben 2015 zertstört wurde.

Außer, dass man die Figur links offensichtlich aufgerichtet, aber nicht auf ihren Schoß nach schräg hinten rechts gesetzt, hat offenbar niemand Hand angelegt in der Bemühung irgendwas wiederherzustellen.

In den buddhistischen Tempeln Nepals sieht man übrigens sehr ähnliche Darstellungen, wie in Yunnan/(tibetbetonter Teil von) China.

Dann gehen wir zum nahegelegenen  Aussichtspunkt.

Er befindet sich an einer Kurve des Pfades.

„Hier gehört ne Bank hin.“

Nakul tritt versonnen einen Schritt vor in Richtung bröseligem steilem Abgrund mit garantierter Dornengebüschaufhängung.

„DON’T GOT THERE!“

Ja, ich glaube, es hackt! Hat er die gleiche Ader, wie ich? „Don’t do that again!“

Dann erklärt er mir die einzelnen hohen Berggruppen und weiß auch viele der jeweiligen über 8000er zu nennen. Hinten im Dunst die Annapurna Gruppe. Noch weiter dahinter, aber nicht zu sehen die DhaulagiriGruppe. Ihr wisst schon, der erste 8000er, den ich je sah.

Der restliche Tag spielt sich auf dem RoofTop unseres Hotels ab.

Ich male heimlich ein Bild ab, das ich in KTM von Nakul gemacht habe. Zum Glück lunzt er nicht, sondern spielt mit seinem Handy.

Ich schicke es Nakul per messenger und freue mich über seine Reaktion:

Er guckt erst ungläubig-fasssungslos, dann freut er sich bisschen, gibt seinem Handy einen Kuss, freut sich noch mehr und meint, indem er endlich zu mir schaut.: „Vielleicht sollst du garnicht Therapeut sein, sondern Künstler. Da stimmt ja jedes Haar! Zeigst du mir das Original?“

Es reißt ihn irgendwie, da sofort ‚Nakkul‘ drunter zu schreiben (mit zwei K steht er im Pass, aber keiner schreibt ihn so). Er ist so ein Kind!

Überraschung gelungen!

Abendrot

zum Abendbrot.

Sonntag, 1.12., Tag 3

Ich stehe früh auf…

..und hüpfe zum Aussichtspunkt, sobald die Berge morgenrosa sind.

Nach dem FS (für mich, wie fast immer Pfannekuchen mit Honisch) steht ein langer 7h Wandertag an. Immerhin kaum mal rauf.

Wir passieren die erdbebengeschädigten Häuser…

…und einen checkpoint.

Das empfinde ich als richtig ärgerlich: das permit galt nur für zwei Tage und nun muss ich ein neues kaufen. Voll sauer bin ich darüber, wie die Wachen gelacht haben.

Meine Stimmung kippt übel. Ein Vorrecht der Wechseljahre. Ich halte Nakul unsinnige Vorträge darüber, dass Touristen bereit wären, ihr gutes Geld zu zahlen, wenn sie sich wohlfühlten. Aber dreckige Klos und die Verärgerung der Touris mit solchen dummen Ideen tragen nicht dazu bei…ich rede mich selbst in eine immer miesere Laune, da kommen wir auch noch oben auf dem Berg in the middle of nowhere zu dieser Baustelle:

Nakul meint, das wird ein See. Und zwar nicht als Wasserspeicher, sondern als: hübsch anzusehen für die Touris.

Naja, irgendwann krieg ich mich doch wieder ein und realisiere so langsam; ich bin einfach fertig. Durch. Platt. Geht nix mehr.

Nakul bleibt weiter tapfer an meiner Seite.

MEINEN RESPEKT!

Da zeigt er mir den kleinen Mops.

Und außerdem gibt er mir immer wieder die schönsten und größten Stücke durchsichtige schieferartige Steinplättchen zu spielen. Die kann man teilen, bis sie dünn sind und durchsichtig, wie Folien. Dann klebt er sie in sein Gesicht, bloß, um mich aufzuheitern. Das schafft er auch immer wieder, der alte Rabauke.

Unter diesem Baum mache ich erstmal KomaLunchRest im Müll.

Die laute Dorfhochzeit geht mir auf den Senkel…

…und jetzt müssen wir doch noch auf einen Berg. Ich versuche, jeden Schritt zu genießen 😬.

Im Hotel in Nagarkot angekommen, falle ich straightaway auf die Matratze. Von draußen tönt es LAUT!

Motorradfahrer geben Gas, hupen, Laster rumpeln…keine Minute Ruhe.

Ein Zombi steht auf, schleicht mit kantig- wackeligen Schritten die Treppe runter und trifft Nakul in der Lobby. Völlig aufgelöst, kaum noch Herrin meiner Sinne: „I can’t sleep. Not a minute. It’s so loud! Why we are here? (In this very expensive hotel)…“

Oh, wie peinlich, der Hotelbesitzer steht auch dabei. „…Do you have roof top?“

Sie verstehen erst nicht. Will ich ein anderes Zimmer auf dem RoofTop? Nein, ich will nicht nur gegen Mauern schauen, sondern wenigstens mal die Aussicht sehen. Ja, ein Zimmer nach hinten raus wär gut.

Ich bekomme ein schäbigeres mit dem ich sehr zufrieden bin und Nakul begleitet mich nach oben. Es tut mir so leid. Dass das Tal eine Wolkensuppenschüssel ist, macht mir dagegen nix aus.

Nach dem DalBath lade ich abalone runter und zeige Nakul auch dieses Strategiespiel. In Chisapani hatten wir angefangen: erst Nakuls Mensch ärgere dich nicht. Dann hatte ich 4 gewinnt runtergeladen und Nakul sofort Feuer gefangen. Ich hab natürlich dauernd gewonnen und ihn gegen den Computer spielen lassen. Jetzt war er reif fürs nächste level.

Cool, dieses nette Spiel mag sonst nämlich niemand mit mir spielen. Ich bin schon wieder ich selbst und froh, dass der supernette junge hübsche Wirt nicht nur meine Schattenseiten kennenlernt.

Montag, 2.12., Tag 4

Schon vor 5 am Morgen wird plötzlich und saulaut, fürs ganze Dorf klassische Aufstehmusik gespielt. Ewig lang und alle 10 Minuten wieder. Irgendwann stehe ich auf. Wir wollten ja zum SonnenaufgangAusguckberg wandern. Ich klopfe bei Nakul und wir tapern erstmal hoch zum Rooftop. Oh, alles neblig. Innerlich lache ich. Ah, wieder ins Bett.

Als es richtig hell ist, steht Nakul wieder in meinem Zimmer. Besorgt: „Ich denke, es bleibt neblig. (Und ich habe bedenken, dass du wieder ausrastest.)“

„Ach Nakul, wir haben genug gesehen. Alles gut. Es ist so gemütlich im Bett. Aber jetzt lass uns FS essen und einfach losfahren.“

Hinterher wird mir klar, dass ich schnell wieder supergut drauf war, wenn ich NICHT laufen musste.

Ganz liebe Verabschiedung im Hotel und der Preis war masse gedumpt.

Eine große Shiva Statue, unterwegs besucht. Wie versprochen, NICHT BUSY.

Das Gerüst für den neuen Torbogen fand ich so witzig, Gunnar!

Außerdem ließ sich super Didge spielen, damit. So blasphemisch war ich aber nur mal kurz. Jedenfalls hatten wir Spaß.

Jetzt weiß ich auch, warum Shivas Sohn einen Elefantenkopf hat. Nakul, der Hindu ist, hat mir die Mähr erzählt: der Dösbaddel hat seinen Türstehern gesagt, wenn er mit seiner Süßen EnjoyTime hat, kriegt jeder, der versucht, in unser Gemach zu kommen, den Kopp ab…um das Leben seines neugierigen Jungen dann doch noch zu retten, haben sie schnell von irgendwoher einen Elefantenkopf aufgetrieben.

Naja, ‚unsere‘ Juppstory macht auch nicht wirklich mehr Sinn.

Dann noch ein bisschen Straßenpicknick im gleichen Örtchen und OHNE STAU über Baghdapur zurück nach Kathmandu.

Abenteurliche Paketverschickung, bei der ich von Nakul einen Stempel auf die Stirn kriege und wir feststellen, dass wir zusammen 133 kg wiegen, oder so. Wir haben so wackeln müssen.

Abends gehen wir zum Abschied zusammen in Chops &Hops. Nakul nimmt mich auf, während ich Catch and Release singe und lacht selbst auch lieb in die Kamera. Dann spielen die Jungs für ihn Resham firiri und er singt auf seine einfache bescheidene wunderbare Weise so schön! Und ich kann ihn nicht aufnehmen, weil er in meinem Handy den Text abliest.

3.12.

Nakul kommt nochmal kurz vorbei zum Tschüß sagen. Ich muss, na?

Ja richtig: schon wieder weinen, als er mir einen kleinen Annapurna Anhänger für die Tasche schenkt und ein Everest Souvenir für den Kühlschrank.

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ERKENNTNISSE NEPAL

  • Eugene dagt: Reisen bringt dich raus aus der comfort zone
  • Ich entdecke Schattenseiten, wie Geiz, Ärger, Neid, Misstrauen, Stress durch zu viele Eindrücke, das Gefühl der Benachteiligung (ich hab nicht so eine gute Aussicht), Abschied (Nakul, Dog)
  • Und Unehrlichkeit; eine Geschichte dazu: in Jorsalle stehe ich bisschen ratlos rum. Es ist 14:30 Uhr. Zu früh, um meinen Spaziergang zu beenden, aber zu spät um noch bis Namche die 2h happig aufzusteigen. Zumal ich noch nicht wieder richtig warmgelaufen bin. Wenn ich hierbleibe, welches Hotel? Da spricht mich ein netter Sherpa an und ich lasse mich gleich einfangen. Das Bett für 500, wenn ich Dinner und FS bei ihm einnehme, 300. Ich bestelle einen Pott Gingertee für 650 und ein DalBath für 600. Das Dalbath schmeckt alles andere als frisch. In Kombi mit dem, was ich von der Küche sehen kann und zusätzlich zu einer durchwachten Nacht (allerdings warm und gemütlich trotz der Kälte, nämlich unter zwei Decken) bekomme ich wieder Durchfall. Ich habe FS für 7:00 Uhr bestellt. Um 6e ist es so hell, dass ich einfach nur noch loswill. Ich ziehe mich an und klopfe an die verschlossene Dining Hall Türe, nix rührt sich. Lege ich das Geld ins Zimmer. Ich rechne mit 500 die Nacht, hatte ja kein FS, aber mir fehlen 20 Rupis (16Cent) habe nur 1730RS klein. Nu hätte ich ja auch einfach 2000 hinlegen können. Nach 5 min Walk gehe ich sogar nochmal zurück, weil mich mein Gewissen so plagt. Da fegt eine Frau die Straße vor dem Haus. Ich sage ihr, das Geld liege im Zimmer, ich wollte los und kriege ihn nicht wach…oh, ich mache mir stundenlang Gedanken, ob es recht war, so. Zum ersten Mal freue ich mich auf einen Check Point. Wenn er dort bei der TouriPolizei angerufen hat, dann erfahre ich es ja. Ich kann mich kaum beruhigen. Selbst der Checkpoint hilft nur mäßig. Auf der Rücktour, drei Tage später, komme ich wieder an diesem Haus vorbei. Eigentlich habe ich mir vorgenommen, es nun auf sich beruhen zu lassen. Ist ja albern. Aber der junge Mann steht draußen im Hof. Ich trete ein, lache ihn an und frage, hast du das Geld gefunden, war alles ok? Und er lotzt mich mitsamt seiner Gesprächspartnerin an die Theke, wo sein Block ist und rechnet nochmal alles nach. Er weiß noch, was ich hatte. Und befindet, er habe mir noch 180 RS rauszugeben! Weil ich aufs Bett Discount hab, wegen des Essens. Da lache ich und sage, nee, nee, ich hatte FS bestellt und gecanceled. Das Geld soll er mal schön behalten. Das fällt ihm nu wieder schwer, ist mir aber egal.
  • All diese Gefühle kenne ich na klar auch schon von zu Hause. Aber da ist es irgendwie leichter, die zwischen den Alltagsroutinen zu verdrängen.
  • Donkeytreiber
  • Gute Happyhappylaune treiber. Wenn ich eher versonnen oder in mich gekehrt bin, denke ich, dass mich niemand wahrnimmt/mag. Dabei möchte ich gerade so, wie ich mich jetzt fühle, geliebt werden. Die Nepali geben mir das, was ich gebe, genauso zurück. Ein sanftes liebevolles Namaste
  • Alles ist gut so, wie es ist. Ich mache einfach irgendwelche Erfahrungen. Deshalb ist jede Entscheidung, die ich mache, richtig!
  • Wenn ich schlecht drauf bin, liegt es meist garnicht am Außen, sondern ich bin einfach müde oder hungrig…

2 Gedanken zu „Abschiedtage in Nepal“

  1. Hi Kaddi
    Deine Bilder sind atemberaubend,was für ein Privileg
    So etwas mit eigenen Augen zu sehen,du bist zu beneiden.
    Auch wenn es manchmal schwer ist,es ist etwas was
    Du nie vergessen wirst.Kein wunder das du ab und zu
    Weinen musst,der Anblick dieser Berge macht einem
    demütig,und man fragt sich,was machen wir mit der Welt.
    Unsere Tochter war gerade in Marokko ,jetzt ist sie in
    Thailand,als sie von Marokko kam,sagte sie zu uns,mama
    die Deutschen sind so verwöhnt.Sie will nichts mehr
    besitzen und frei sein…auch nicht schlecht.
    Ich wünsche dir noch ganz viel Erfahrungen und Spaß,
    und viele neue Bilder.

    Bis bald Simone

    1. Liebe Simone,
      ganz lieben Dank für deine motivierenden Worte. Ja, ‚hier draußen‘ entwickeln sich gerade öfters Diskussionen zum Thema ‚Wir fahren den Karren an die Wand und geben noch Gas‘. Zum Beispiel brennt Australien und auch Sydney. „Die Regierung hat sich selbst zur anderen Seite des Landes evakuiert und meint trautig, sie können nix machen…“ In Sydney wohnt übrigens auch die nette Wandergruppe, der ich bei Namche begegenet bin. Die wussten da scheinbar noch nix von. Hoffentlich ist alles soweit gut.
      Ehrlich gesagt, weiß ich lange nicht mehr, wo ich solche Botschaften noch verstauen soll. Alles in den kosmischen Schoß. Und auch selbst am eigenen Rädchen drehen.
      Die Gedanken deiner Tochter kann ich gut nachvollziehen. Ich hoffe, ihr gelingt die Durchführung besser, als mir. Aber ich bleibe am Ball.
      Dir, liebe Simone und auch Jörg, wünsche ich alles Liebe und einen wunderschöen besinnlichen dritten Advent
      Kaddi

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