Sokcho

Sonntag, 27.10.

Mit U-Bahnen und dem Überlandbus gehts recht unkompliziert in ca. 3h

(Der Bus ist sehr großzügig ausgestattet. 28 Sitzplätze bei einer Busgröße, bei der wir 52 Plätze haben.)

…nach Sokcho an die Ostküste.

Yeah, das Meer!

Nach dem Einchecken laufe ich gleich rüber zum Pavillon, den ich vom Bus aus gesehen habe. Von dem aus sieht man gleich noch einen zweiten…

…und meinen Lunchplatz, zu dem ich klettere und auch ein bisschen durchs Wasser wate. Dafür hab ich ordentliche Brandung hautnah…

…means, bin 1 mal kleines bisschen nass geworden.

Richtig viele Frischfischrestautants mit Lebendbecken. Sokcho ist für seine Krebse berühmt. Der will aber raus. Kann ich schon verstehen

Ich laufe noch zum Strand und schwimme ne Runde, als es ein paar Studenten auch tun. Dafür bekomme ich ein paar Tips für den großen Kletterwald hinterm Haus, wegen dem ich eigendlich hier bin.

Seoraksan National Park.

Außerdem google ich mich schon seit einiger Zeit an meine benötigten Infos.

So bekomme ich es hin, einen Platz in einer Hütte zu buchen, obwohl mein HostelMann abwinkt und sagt, es geht nicht, ist alles voll gebucht, es sei schließlich Herbst, die beste Kletterzeit… alles über googleÜbersetzer, denn er spricht so gut, wie kein Englisch. Um seine Worte zu untermalen, macht er beherzt das absolut ’nein‘ Zeichen, das auch international unmissverständlich ist: Arme vor der Brust zu einem X gekreutzt.

Aber ich habe eine Seite gefunden, auf der jemand sagt, man bekomme auch als Ausländer Zugang zum Buchungsportal für die Berghütten. Incl. Link. Der funktioniert allerdings nicht auf dem Handy, sondern nur am PC. Glücklicherweise bietet der Hostelbetreiber die Nutzung eines PC im Aufenthaltsraum an. Hatte ich auch noch nicht. Einloggen klappt nun. Für 29.10. kann ich auf die Warteliste und bin schon mächtig stolz, so weit gekommen zu sein.

Später komme ich spontan auf die Idee, es nochmal mit dem 30.10. zu versuchen. Wetter soll ja prima bleiben. Und siehe da: mein Seoraksan overnight trip ist geritzt!

Muss ich mich morgen bloß noch am InformationCenter des Parks erkundigen, ob ich einen Schlafsack und/oder Isomatte brauche.

Montag, 28.10.

Zum Seoraksan National Park Information Center, 1h Busfahrt.

Das Tor zum Park

Ulsambawi hike

Auf halber Strecke gibt es einen Tempel im dicken Stein. Der kleinere soll angeblich schaukeln. Krieg ich aber nich. Im Hintergrund schon der Ulsambawi.

Ein Herz für den Herbst

Auffi ghats…

…und oben

Vom Information center in die andere Richtung laufe ich noch zu den Biryeong Falls und steig den Berg hinan zur Towangseong Falls Observatory.

Nun ist auch genug. Mit dem Bus heim und mal wieder, zum 4. x Nudelsuppe kochen. Diesmal mit Soya und Ei. Der Rest ist immer für Lunch am Folgetag.

Eine Russin, Anja, kommt in unser Zimmer, die deutsche aus meinem Zimmer spricht mit ihr russisch und verschwindet nach draußen zum Rauchen. Ich bin neidisch!
Gute Begegnung mit meinem Neid. Was vermisse ich?
Abends jemanden zu haben, der mit mir essen geht und die gute Unterhaltung. Kann ich was tun, um es zu erhalten? Mal sehen, was sich ergibt.

Meine Zimmerkumpanin versucht inzwischen mal den 2km entfernten Supermarkt und nimmt Anja gleich mit. Ist mir aber zu weit. Essen ist weiterhin ein Problem. Aber ich bin noch immer satt geworden.

Dienstag, 29.10.

Naksam Tempel, 1 h Bus.

Zuerst falle ich aber an den Strand nearby und in einen geruhsam weggetretenen Zustand

Die gibts hier auch. Hupen ist, na klar, lautes Gewieher aus dem Lautsprecher

Kleiner Pavillon am Eingang des Tempelbereiches.

Detail eines der Tempelgebäude

Eine bestimmt 10  Meter hohe Kannon Figur

Aussicht von dort auf meinen PowernapStrand

Unten am Ausgang des Trmpelbereixhes gibt es an der großen Touribushalte einen Trockenfischmarkt.

Die find ich gut

Abends auf der Heimfahrt steige ich am E-Mart aus.

Ich kaufe Bananen und Haferflocken, die mir ein Engländer zeigt. Leider sind sie alle. Als ich das Foto einer Angestellten zeige, werden neue gebracht.

Ich bin scharf auf die Haferflocken, weil ich meinem Magen was gutes tun will und mir Porridge kochen.

Und für heute Abend kaufe ich frische Flunder. Für die Wanderung Mandeln und Datteln.
Die Flunder brate ich mir zu Hause, sie war schwanger. Die Scholle selbst schmeckt supi, aber vom Rogen muss ich fast kotzen. Ich denke, es wäre Verschwendung und esse ihn trotzdem. Es ist so viel, wie eine große Scheibe Brot.

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