ByeBye NZ, bula Fiji

26.2.2016

Aufstehen im Dunklen. Das letzte NZ-Frühstück hätte richtig lauschig sein können…

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… wenn den Arbeitern nicht eingefallen wäre, ausgerechnet jetzt die Wiesen zu mähen.

Ich gebe Sonja am Flughafen ab, entsorge Berge von Müll beim nächsten Supermarkt und fahre mit einem ToGoKaffee zum Vanverleihnix.

Hier klappt alles bestens und ich werde bald und freundlich zum Flughafen geshuttled.

Bula Nadi
Bamboo ist das erste schnuckelige Haus. Auch hier liegen große Mengen Pflanzenteile herum. Vor allem Palmwedel. Alles wird bereits emsig weggeräumt.

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Ansonsten gibt es an diesem Ort zum Glück wenig Zerstörung.
Der Schuttelfahrer meint, eine halbe Autostunde nach Westen wären sogar gut gebaute Steinhäuser arg betroffen.
Es regnet etwas und es ist ziemlich schwül, aber richtig schön, dass es so warm ist.
Auf unserem Zweibettzimmer gibt es keinen Strom und kein Wasser. Auch nicht im Dorm, wo wir durch müssen, um auf Toilette zu gehen. Zum Glück gibt’s bei der Bar Toiletten mit Spülung. Man muss eben ein wenig fragen, dann kommt man schon gut zurecht.
Das beste ist der KavaAbend mit Musik.

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27.2.2016

Die Sonne scheint.
Der kleine Pool ist nun auch wieder in Ordnung gebracht. Daneben kann man wieder kalt duschen.
Sonja will gleich nach dem Frühstück die Inseln buchen.
Ich wäre noch eine Weile hier geblieben, finde es jetzt aber prima so.
Ich habe Riesenprobleme mit meiner Kreditkarte und überhaupt an Geld zu kommen.
Deshalb fahre ich mit Sonja und Lea nach Nadi. Am Samstag Nachmittag sind die Banken gerade geschlossen, aber hier bekomme ich etwas Geld aus dem Automaten, puh!
In ganz Nadi gibt es ungefähr 10-20 Bikinis und beim besten Willen keinen für mich.
Abends gibt es im Hostel BBQ. Später beim Kava traue ich mich, meine Lieder einzustreuen. Sie werden mit Freude angenommen.
Überhaupt ist es hier sehr leicht, mit den anderen Gästen in Kontakt zu kommen. Das macht Spaß. Allerdings vermisse ich auch hier komplett meine Altersklasse. Müsst ihr alle arbeiten, oder was?

Hängemattenperspektive:

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Letzte NZ-Tage

22.2.2016

Taupo. Endlich ist Montag und ich bin in einer Stadt: Ich kann mich um meine Schulter kümmern.

Der Mann von der Apotheke empfiehlt mir eine Physiotherapeutin, um die Schulter zu tapen. Schulterorthesen gäbe es in ganz NZ nicht.

Ich rufe auf gut Glück bei der Pysiotherapeutin an. Natürlich hat sie heute keinen Termin. Morgen ginge. Da wollen wir aber schon über alle Berge -und zwar am Meer- sein. 5 Minuten später ruft sie mich zurück, dass ein Termin wenig später gecancelt wurde. Mal wieder Glück gehabt! Sonja kann inzwischen den TaupoSeeStrand genießen.

Die Therapeutin tapet meine Schulter ausgiebig

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und gibt mir ein Theraband für die Schulterübungen mit. So fühle ich mich gut versorgt.

Wir fahren gelöst zur Coromandel Peninsula, zum Hot Water Beach.

23.2.2016

Sonja hat sich nochmal einen BoddyboardTag gewünscht. Das Wetter spielt hervorragend mit.

Bei der ordentlichen Brandung gehe ich nicht ins Meer, sondern genieße die gebuddelten Hotwaterpools. Heute ist der Meeresspiegel nicht so hoch, wie vor gut 4 Wochen und man hat mehrere Stunden Lazyzeit ohne dauernd von kalten Wellen überrascht zu werden.

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24.2.2016

Wir fahren nach Auckland, nutzen das PublicLibraryWifi und informieren uns über die Zyclon-Auswirkungen.

Sonja hat gestern schon ein Hostel angeschrieben und um einen Lagebericht gebeten.

Wir entscheiden uns, die gebuchten Flüge zu nutzen. Und Sonja bucht die ersten Übernachtungen auf den Fijis in Nadi, wo wir landen.

Dann muss ich auch schon zur Infusion.

Heute übernachten wir in einem langweiligen Stadtcamp.

25.2.2016

Aroha, die ich in Opononi kennenlernte, während Sonja auf den Sanddünen rutschte, bereitet uns einen wunderschönen letzten Urlaubstag.

Sie schlägt vor, dass wir uns in Vauxhall beim Narrow Neck Beach treffen. Dort machen wir bei bestem Wetter einen Circlewalk nach Davenport.

2 x gehen wir in dem zum ersten Mal richtig warmen Wasser schwimmen. Hier gibt es endlich auch mal Duschen am Strand.

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In Davonport am Hafen gibt es den besten Blick auf Aucklands Skyline…

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… und vom Mount Victoria hat man eine erhebende 360 GradAussicht.

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Wir campen wieder im Ambury Regionalpark. Sonja muss morgen sehr früh zum Flughafen.

 

Schlummertag

21.2.2016

In der Nacht quälen mich 100 Flashbacks. Immer wieder muss ich daran denken, wie sich das Schultergelenk getrennt hat und wie viel Glück ich damit hatte, dass es mir gelungen ist, es wieder zusammen zu bringen. Dann läuft mir jedesmal ein Schauder durch den ganzen Körper und mir entfährt ein unwillkürliches Stöhnen.
Am Morgen wurde ich dementsprechend mit der Abrissbirne geweckt.
Ich fahre mit Mühe und Not die ersten zwei Stunden in Richtung Norden.
Sonja macht sich was zu Mittag, aber ich lege mich nur ins Auto und sinke weg. Später schlummere ich die ganze Fahrt wie ein Stein und bekomme nichts mit.
Erst kurz vor Lake Taupo machen wir einen kleinen Walk am Fluss.

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Hier schwimmen handlich rundgeschliffene Bimssteine. Den ersten fische ich aus dem Fluss. Praktisch, damit kann ich mir gleich die viel belasteten Füße schrubben.

Nun will ich mich wach halten, damit ich heute Nacht schlafen kann.

Von Lake Taupo aus kann man den Mount Tongariro und den Mount Ngaurohoe sehen.

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In der Campküche bei Taupo lernen wir eine Menge nette Deutsche kennen und lachen darüber, dass wir uns über Köln und den Bad Dürkheimer Wurstmarkt unterhalten. Da hätten wir uns einfacher in Zeeland treffen können.

 

ByeBye Südinsel

20.2.2016

Wir stehen mal wieder früh auf, um in Picton noch Zeit für ein LeckerSeafoodAbschiedsEssen zu haben.

Ein Herr auf dem Campingplatz erklärt uns, dass es früher Abschussprämien für Keas und Habichte gab. Diese Vögel haben wohl so lange auf Lämmer und sogar Schafe eingepickt, bis sie starben.

Hm. Vielleicht war es ihre Art, auszudrücken, dass es in NZ zu viele SCHAFE gibt. (Und nur noch wenige Prozent Wald.) Jetzt sind die Keas geschützt, aber sie fressen das Gift, das gegen die Opossums ausgelegt wird.

An der Küstenstraße bekommt dieses Schild diesmal ein Foto:

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Auf den nächsten Kilometern sehen wir drei überfahrene Seehunde. Zwei davon waren Babys.

In Waipapa finde ich die Lobsterhütte wieder, die ich mir von der letzten Runde vorgemerkt habe, als ich mit meinem Partner hier vorbeifuhr.

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Die schauen mich so lieb an: nimm mich, nimm MICH!

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Wir haben die Chance, einen ganzen Hummer für 58$ zu bekommen. Und Sonja, die noch nie Hummer hatte und das gerne mal probieren wollte, ziert sich bei dem Anblick!

Nun ja, wenn es sein muss, kann ich auch mit ganz ordentlichen Überredungskünsten aufwarten.

In Picton bestelle ich mir meine „once in a lifetime“ Paua mit Blick auf den Hafen.

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Die Überfahrt verkürze ich mir überaus angenehm mit anregenden Gesprächen.

Mit einer lieben Dame, die vor vier Jahren aus Deutschland nach NZ eingeheiratet hat und nun abseits von Kaikoura auf einem Hof recht autark lebt und genau das Leben führt, dass sie sich wünscht.

Und mit Peter, einem ErsteGeneration Neuseeländer englischer Herkunft. Das waren zusätzlich 2-3 Stunden schönster Englisch-Unterricht.

In Parirua finden wir eine Campsite für wenig Geld, brutzeln kurz unseren Hummer warm und geniiiießen. Na, also!

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Zum Abschluss des Abschied- und Ankunfttages lernen wir Phillipp aus der Schweiz kennen, der gerade auf den Fijis war und Ausläufer von Winston, dem Zyklon, kennengelernt hat.

 

 

Heute mein eigener Held

19.2.2016

In der Ferne: die Kaikoura Peninsula.

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Der ganze Tag steht unter diesem Zeichen:

Ob es uns wohl gelingt, mit den Seehunden zu schwimmen?

Morgens ist Ebbe. Das ist gut. So können wir schon mal unten am Fuß der Klippen von Kaikouras Peninsula entlanglaufen und nach den Seals schauen.

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Sie sind da, aber faul. Es ist noch kühl, da die Sonne nicht so recht rauskommen mag. Die Seehunde ruhen ja tagsüber eigentlich und kühlen sich dann gerne mal im Wasser ab.

Also lassen wir uns schön Zeit. Dann will Sonja oben auf den Klippen zurück. Aber ich möchte untenlang und schauen, ob ich doch noch mit Seehunden schwimmen kann. Ich sehe jetzt einige im Wasser und suche einen Zugang. Hier sind nämlich schroffe Felsplatten und viele Algen.

Ok, ich habe einen Weg gefunden, kann auch schon zwischen den Felsplatten im Wasser liegen. Noch ein paar Meter bis zum tieferen Wasser. Hier kommt noch leichte Brandung.

Auf einmal ist meine linke Schulter mit einem scheußlichen Kracks wieder herausgerutscht.

Das war ein furchtbarer Moment. Es waren zwar einige Spaziergänger da. Trotzdem fühlte ich mich ganz alleine. Hier konnte man auch weder mit dem Auto noch mit dem Boot hin. Wenn ich also nicht mit Heli abgeholt werden wollte (wie lange hätte das gedauert), musste ich die Schulter alleine wieder reponieren.

Ich habe mich selbst sehr gewundert, dass mir das beim zweiten Versuch – mit dem Mut der Verzweiflung – gelang.

Ich schrieb noch im Schreck eine Mail an meinen Schatz und er rief gleich zurück (obwohl für ihn 2am). Oh, das tat mir gut!

Sonja hat mir dann per SMS Bescheid gesagt, dass ich wegen der Flut den Weg auf die Klippe nehmen muss und ist mir entgegen gelaufen.

Hier gucke ich ein wenig bedröppelt, hinter mir der Schicksalsstrand.

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Erstaunlicherweise ist nach dem Kracks eines der ersten Dinge an die ich denke:

Oh, jetzt hätte ich gerne ein Bier!

Nun, das gibts dann in der Stadt, wo wir uns mal wieder ein richtiges Essen gönnen.

Ab da bin ich den ganzen Nachmittag so schön verpeilt und entspannt.

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Langer Hafen

19.2.2016

In der Nacht hat es weiter gestürmt und geregnet. Hach, wie gemütlich ist es da im Bus…

Am morgen ist der Himmel blank geputzt und ich habe mich spontan entschlossen, mit einem DOC-Boot eine 2 1/2 stündige Delfintour zu machen.

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So kann ich die Hektor Delfine, mit denen ich in der Curio Bay geschwommen bin, mal ausgiebig betrachten.

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Fluffy ist immer mit an Bord. Er liebt auch Delfine.

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Die felsige, schroffe Küste hat mich stark beeindruckt.

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Nach einem kurzen swim am Strand von Akaroa (das bedeutet: langer Hafen), heißt es, Abschied nehmen von der Banks Peninsula.

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Alpenglühen

16.2.2016

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Ein rosa Schimmer auf der Bergecke, die ich vom Bus aus sehe, lockt mich raus. Am Aussichtspunkt angekommen, dauert es nicht lange, bis die ersten Sonnenstrahlen den Muellergletscher entzünden.

Sonja fährt zum Lake Tekapo, wo wir eine ZwangsPause machen. Sonja hat Kopfschmerzen und sogar Augenflimmern. Praktisch, dass ich hier gleich Gas kaufen kann. Der Kaffee hilft.

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Christchurch:
Die Innenstadt ist schwer zu finden. Wir sind beide von der Fahrt ziemlich kaputt und fallen schließlich in den StadtGarten. Ich rappel mich aber bald wieder auf, möchte mir die Wandbilder anschauen.

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Natürlich sieht man überall Zeichen der Zerstörung. Vor der Kathedrale wurde ein Blumenhaus errichtet. Es wird ständig bewässert: so viele Tränen.

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In Little River auf der Banks Peninsula finden wir einen besonders lauschigen Campground: Manaia.

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Am Abend gehen wir noch den kleinen Legstretching Walk on the Hill. Richtig romantisch bei Halfmoon und Sternenhimmel.

Es ist so warm, dass ich
draußen schlafen mag. Schön!

17.2.2016

Akaroa sieht hübsch aus, ist aber schlimm touristisch.

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In den Läden gibt es nur übelsten Kram.
Und kein real fruit ice!
Dann fahren wir die Long bay Road hoch. Spectacular! Long and winding Road.
Oben laufen wir dann auf ein paar Gipfel.

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Es ist superschön hier und teils richtig heftig windig. So, dass man Angst hat, einen Fuß zu heben, weil der einem unterm Hintern weggeweht wird.
Eigentlich sollte das Wetter später aufklaren und wir wollten dann noch auf der anderen Seite des Parkplatzes einen Peak anlaufen. Statt dessen fängt es an zu regnen, und wir machen einen komatösen powernap im Bus.

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Jetzt noch in der gediegenen Campküche Steak braten, Würfelspiel und gut is für heute.

 

Rock the Alps

15.2.2016

In der Nacht wache ich von einem Beben auf. Ich denke mir, dass es eine weitere große Lawine war. Heute morgen schreibt Sonjas Mutter, dass es gestern in Christchurch wieder ein Erdbeben gab. Stärke 5,7.

Die Zeit am Mount Cook haben wir ähnlich verlebt, wie mit meinem Schatz am 4.1.2016.

Diesmal gleich in der Frühe (ohne Tee, beide Gaskartuschen alle!) der Hooker Track. Es ist zwar nicht kalt, aber extrem windig. Mount Cook hat sehr deutlich weniger Schnee, dafür schwimmt auf dem Hooker Lake mehr Eis.

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Wir sind supermüde. In der Cook Village gibt es Kaffee. Ah, wunderbar! Dann reservieren wir schon mal einen Tisch für unser Dinner und haben viel Zeit um in aller Ruhe und Gemütlichkeit den Tasman Lake zu erkunden.

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Hier wären wir sehr gerne Kayak gefahren. Aber es gibt nur geführte Touren für gewucherte 155$. Da vergeht einem die Lust. Dafür hat das VisitorCenter wunderschöne Fenster.

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Das hochherrschaftliche Essen, das wir heute Abend im Panorama Room einnehmen, widersetzt sich jeglicher Beschreibung. Hmm!

 

Wie schiebt man eine ruhige Kugel?

13.2.2016

In den letzten Tagen habe ich mich das vermehrt gefragt: wie baue ich eigentlich auf Reisen am geschicktesten Stress ab?
Garnichts tun ist auch Mist. Da komme ich früher oder später öde drauf. Die Lösung für mich ist: langsam machen, an schönen sonnigen Orten, die Ruhe und Kraft ausstrahlen, verweilen.

Wir haben in der Nähe von Warrington wieder für umme gecampt und ich fühle mich trotz Wischiwaschi mittlerweile ganz schön speckig.
Erstmal fahren wir allerdings zu den Moeraki Boulders. Sonja lacht sich auf der Fahrt halb tot, dass wir ein paar Steine am Strand besuchen.
Es ist dann richtig gut dort. Ich hätte vermutet, dass es irgendwie vulkanische Blasen sind. Auf einem vergilbten Schild steht die Lösung: im Sandboden liegt ein Kristallisationskeim, zum Beispiel ein Knochen. Über Millionen von Jahren lagert sich dann Calcit darum herum. Irgendwann kommt die Tide und leckt die Kugel aus der Klippe frei. Dann rollt sie mit den Gezeiten auf dem Strand hin und her, bis sie festsitzt.

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Sonja hat die glorreiche Idee, aus einem Boulder eine Schildkröte zu machen. Ich soll ihre Idee umsetzen.

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Andere Touristen fotografieren das auch gerne.

Wir quartieren uns im Nachbarort Hampden ein. Dort gibt uns die nette Schweizerin, die den Laden mit ihrem Mann führt, den Tip, nach Moeraki zum Leuchtturm zu fahren. Da gibt es einige Pinguine. Und wieder viele Seals. Erst mal Wäsche waschen und am Ende mit feuchter Hose los.
Es war dort dann trotz unseres letzten Tiererlebnisses am Nuggetpoint nochmal erstaunlich. So viel Gewimmel findet man in keinem Zoo. Was treibt die Tiere dazu, so dicht aufeinander zu hocken?
Witzig fand ich die Karnickel, die um die Gelbaugenpinguine gehopst sind.

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Ansonsten haben wir heute nochmal einen ruhigen Boulder geschoben.

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14.2.2016

Viel Zeit beim Aufstehen, ein irre geleiteter Vogel piekt Sonja beim Yoga…

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…nochmal zu den Bouldern…

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…und los in Richtung Mount Cook.
Ein kurzer Abstecher zu den Elephant Rocks.

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An den alpine Salmonfarms kommen wir nicht ohne Einkauf vorbei.

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Lake Tekapo

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Mount Cook

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Den Salmon gibt es für mich roh. Stilecht mit Wasabi und Sojasoße.

Sonja sieht und hört gleich ihre ersten Schneelawinen.

 

… und STOP!

12.2.2016

Heute morgen bin ich nochmal fest eingeschlafen. Sonja weckt mich sanft, weil sie raus muss. Es wachen aber nur meine Ohren auf. Der Körper schläft weiter. Ich bin nach dem Frühstück, das Sonja ganz allein gemacht hat, und dem Zusammenpacken immernoch sehr dröselig. Und ich merke, dass ich langsam machen muss. Fühle mich nervlich ziemlich fertig und mag nichts, schon garnichts schönes mehr sehen und tun. Deshalb graut mir vor der Stadt Dunedin.

Erstmal wackelt jeder für sich noch eine Weile am Strand entlang. Bloß nicht losfahren. Hier hat es so eine wohltuende, ruhige Stimmung.

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In Dunedin einigen wir uns: Sonja verbringt ein paar Stunden in der Stadt und ich suche mir ein lauschiges Plätzchen auf der Peninsula.

Das habe ich auch gleich gefunden. Nun sitze ich auf meinem Kissen, angelehnt an die Wand eines Bootshäuschens und schaue aufs Wasser.

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