Kayaking

28.12.2015

Am Morgen ist noch etwas Zeit für Musi. 4-5 Liedchen aus meinem GitarrenRepertoire lassen sich relativ unkompliziert auf MegaUkulele übertragen. Üben muss ich natürlich trotzdem.

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Dann paddeln wir mit dem Kayak von Kaiteriteri zum Split Apple Rock.

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Hier ist gute Zeit für ein vergängliches Mandala.

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Den lecker BeefBurger mit Rukola und Chutney und den real HimbeerSmoothy haben wir uns nach 2 1/2 h paddeln redlich verdient.

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Beginnender Sonnenbrand und fiese Sandfliegenstiche lassen uns die nächste Apotheke aufsuchen. Unsere Mittelchen gehen zur Neige, beziehungsweise, gegen den Sandfliegenjuckreiz helfen sie nicht. Das hiesige Repellent haben wir natürlich zu spät benutzt. Und von den Stichen der klitzekleinen Fieslinge hat man lange gut.

 

Abel Tasman

27.12.2015

So schmeckt Eis! Mit real fruits und Liebe gemacht. Überall sind Kirschen und Kiwis und Boisenberries… reif. Auf der SH 60 in Richtung Kaiteriteri lächeln diese liebenswerten Frauen.

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In Kaiteriteri ist der Teufel los, weil die Neuseeländer dort gerne ihren Sommerurlaub verbringen. Von Marahau aus wandern wir im Abel Tasman Nationalpark ein paar Kilometer an der Küste nach Norden. Nicht einsam, aber ruhig.

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Südinsel

26.12.2015

Die Sonne scheint schon währed der Überfahrt, als wären wir im Urlaub.

Von Picton gehts über den Queen Charlotte Drive vorbei an wunderschönen Buchten zum Pelorus River. Also wirklich, ein zauberhaftes Fleckchen Erde.

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Natürlich bin ich sofort im Wasser. Aber dank meinem umgeknickten Fuß (immernoch mit ordentlich blauem Fleck) und meiner 3 x Leierschulter habe ich mich nicht getraut, von den ca. 2 m hohen Felsen ins Wasser zu springen. Statt dessen schwimme ich Brust und fühle mich wie eine quietschfidele Badekappenoma.

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Auch hier gibt es wieder Spazierwege mit Feenstaub all along the way. Es sind extra bewahrte Flusstalwälder. Die meisten sind für Städtebau längst abgeholzt worden. Ich denke, seine Schönheit hat diesen Wald am Ende gerettet.

Abends dann der Absacker in Form von rotem Wein, begonnen am Van, erweitert auf den noch heißen Steinen am Fluss bis zum Sonnenuntergang.

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Die Sonne läuft hier falschrum!

 

Der Süden des Nordens

25.12.2015

Ein Spaziergang im Wunderland beim Huka Fall.

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Tongariro National Park. Oh, auch hier ist alles so wunderschööön!

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Wellington ist am 25.12. komplett ausgestorben. Richtig gespenstisch. Auch fast alle Restaurants sind geschlossen. Mit Mühe finden wir ein indisches Restaurant.

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Unser Motorhome Park ist komplett unromantisch. Die schöne HafenPromenierZeile bei Vollmond macht das wett.

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MegaUkulele!

23.12.2015

Wir haben im Flughafenhotel in Auckland prima geschlafen. Die nächsten Programmpunkte sind Wohnmobil abholen und Medis abgeben. Kurz vor der Klinik in Auckland sehe ich einen Musikladen! Wir müssen in der Klinik eh noch auf die Frau warten, mit der ich schon aus Deutschland Kontakt hatte. Also laufen wir zurück zum Laden und ich finde dort meine MegaUkulele! Riesenfreude, Juhuu!

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Wir finden erst in der Nähe unseres Campingplatzes am Papamoa Beach einen Supermarkt für die erste Kühlschrank- und Speisekammerfüllung. Dann bleibt uns noch Zeit für einen schönen Strandspaziergang.

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Der Weihnachtsbaum steht ganzjährig auf dem Platz.

24.12.2015

In Rotorura besuchen wir den Geysir in Te Puia und Wai O Take Thermal Wonderland. Der Geysir hat lange auf sich warten lassen, und war dann doch recht beeindruckend.

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Dass Thermal Wonderland ist unbedingt empfehlenswert! Ein wunderschönes Naturschauspiel.

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Weiter gehts nach Taupo, wo wir Campen und mit Seeblick zu Abend essen.

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Voll abgehoben

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20.12.2015

Mit einer Stunde Verspätung gings heute morgen um 11:40 los.

Das Einchecken mit der MedikamentenKühlbox war total entspannt. Der erste Flug dank MeilenUpgrade auf Businessclass auch. Aber holla!

Zum Träumen…

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Trotzdem habe ich mir dann einen richtig blöden Fehler geleistet, der mir einige Zeit die Laune verhagelt hat: Beim Verlassen des Fliegers in Taipei hatte die Kühltasche noch kühle 5 Grad Celsius. Weil wir nicht wußten, wie lange es bis zum Hotel dauert, haben wir uns noch zwei kleine Tüten Trockeneis geben lassen. In meinem müden Kopf dachte ich nur Eis = längere Kühlung für meine Medis. Als ich dann ein wenig  im Hotel geschlafen hatte, fiel mir siedendheiß ein, dass das Zeug saukalt ist. Hoffentlich habe ich meine Medis damit nicht kaputt gemacht. Das Thermometer sagt, ist alles in Ordnung, aber es hat sich in der Zeit auch nicht gerührt. War es am Ende auch schockgefroren?

Nun dümpeln wir im Halbdelirium im Flughafenhotel herum, laden die Kühlakkus und unseren Schlaftank auf.

Heute Abend gehts weiter nach Auckland mit kurzem Zwischenstop in Brisbane.

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Das Novotel steht direkt vor dem Ausgang des AucklandAirport. Ich will nur meine Sachen in die Ecke werfen und sofort wieder raus, einen Weg am Flughafenzaun entlang spazieren und schauen, ob ich dem Sonnenuntergang ein wenig entgegenlaufen kann.

Leider verknaxe ich mir dabei gleich das linke Sprunggelenk. Autsch!

Endspurt

11.12.2015

Noch 10 Tage bis zum sprichwörtlichen Abflug.

Die To Do Liste für die Weltreise ist nun übersichtlich geworden und so konnte ich gestern entspannt den Weihnachtsmarkt besuchen.

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Vorgestern war mein letzter Arbeitstag. Ich hoffe, ich habe alles gut aufgeräumt hinterlassen. Es gab eine Menge zu tun zum Abschluss. Denn es mussten für die meisten Patienten Berichte geschrieben werden, die Abrechnung sämtlicher Rezepte wollte ordnungsgemäß erledigt sein. Alle Patienten verabschieden, das geht auch ans Herz!

Eine Menge großer und kleiner Geschenke habe ich für die Reise bekommen. Viele gute Wünsche nehme ich mit auf meinen Weg. Ich habe Herzenswärme erfahren, Hilfen angenommen und einen großen Beutel finanzieller Unterstützung. Ihr gebt mir das Gefühl: ich bin auf dem richtigen Weg.

Gemeinhin sind gute Reisewünsche der Lohn für gute Reisegeschichten, ich hoffe, ich enttäusche Euch nicht!

Und heute gabs einen kleinen Vorgeschmack auf Neuseeland:

Sonnengereifte Kiwis aus dem eigenen Garten!

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